Mess- und Labortechnik
Ein Laborgerät, das leiser wurde und leichter zu montieren ist
Kompletter Relaunch des In-vitro-Diagnostik-Geräts Disc Remover: EMV-optimiertes Gehäusedesign, neue Elektronik, neue Embedded Software auf unserem Framework semf.

Die Aufgabe
Labsystems Diagnostics entwickelt seit fast vierzig Jahren Technologien für das Neugeborenen-Screening und Point-of-Care-Tests. Die neonatalen Produkte des Unternehmens sind in mehr als siebzig Ländern im Einsatz.
Das In-vitro-Diagnostik-Gerät Disc Remover sollte komplett neu entstehen. Drei Punkte gaben den Ausschlag: Die Montage des bisherigen Geräts war kompliziert und zeitaufwendig, das Field Service Management kostete Zeit und Geld, und die hohe Lautstärke trübte den Qualitätseindruck.
Die Lösung
Das Gerät entstand vollständig neu: Gehäuse, Elektronik-Hardware und Embedded Software. Das Elektronikdesign ist EMV-optimiert für den Einsatz im Kunststoffgehäuse. Für die internationale In-vitro-Diagnostik-Zulassung haben wir die Dokumentation erstellt.
Ausgelegt ist das Ergebnis auf eine hohe Lebensdauer, geringen Service- und Wartungsaufwand, optimierte Messtoleranzen und eine anwenderfreundliche Nutzung. Das Gehäusedesign entstand in Kooperation mit MKI · Matzku & Konz.
Technisch bemerkenswert
Die Embedded Software baut auf semf auf, unserem eigenen C++-Framework. Das beschleunigt die Entwicklung und hält Fehler klein.
Die Schrittmotorsteuerung arbeitet mit einer Genauigkeit unter 0,1 Millimetern. Die Achsen erkennen ihre Position über Lichtschranken mit Tageslichtkompensation, optische Sensoren erkennen eine Probenbeladung. Steuerung und Diagnose laufen aus der Ferne über USB-VCP. Dazu kam eine Prüfsoftware, mit der wir die Performance-Tests durchgeführt haben.
